03.11.2017: Aktualisierte Informationen zu TRACES

1. Bitte beachten Sie, dass die Kontrollbescheinigungen weiterhin in Papierform bei der Verzollung und beim Erstempfang vorliegen müssen, da keine digitalen Signaturen etabliert sind. Ob und wann diese eingeführt werden, ist zur Zeit nicht absehbar. Sowohl die Dokumentation des Zolls als auch die Unterschrift des Ersten Empfängers erfolgen also weiterhin auf der Original-Kontrollbescheinigung. Zusätzlich müssen beide Vermerke auch in TRACES dokumentiert werden. Dazu ist es erforderlich, dass der Erste Empfänger sich in TRACES einloggt und bei der entsprechenden Kontrollbescheinigung den Erstempfang per Haken bestätigt.

2. In Feld 9 der Kontrollbescheinigung muss das Zollamt unter Angabe des Dienststellenschlüssels angegeben werden, bei dem die Ware abgefertigt wird und damit für den innereuropäischen Warenverkehr freigegeben ist. Die Liste der Dienststellen/Zollämter mit Angabe des Dienststellenschlüssels finden Sie im Internet öffentlich unter folgendem Link:

http://www.zoll.de/DE/Service/Dienststellensuche/Dienststellensuche/_function/DienststellenSuche_Formular.html?gts=122392_list%253Dtitle_text_sort%252Basc&RespTargets_Dienststellenart_Priorized=dienststellenart_zollamt&resultsPerPage=100

Feld 9 kann in Traces nicht nur von der zuständigen Behörde (Landesbehörde und BLE) und der ausstellenden Stelle (Drittlandskontrollstelle) sondern auch vom Importeur selbst (!)  nachträglich, also nachdem das COI in Papierform erstellt wurde, geändert werden. Wie diese Änderung vorgenommen werden kann, finden Sie in beigefügter Anleitung zusammengestellt. In diesem Fall muss keine neue Bescheinigung in Papierformat angefordert werden, solange alle anderen Daten in TRACES mit der Papierversion übereinstimmen.

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